E-Commerce
Replatforming:
Wann sich der Systemwechsel lohnt?

Replatforming heißt, das ganze Shopsystem auszutauschen. Das ist der teuerste Weg, und oft nicht der nötige. Wir sagen euch ehrlich, ob ihr wirklich ein neues System braucht, welcher Weg passt und was er kostet. Eine Einschätzung, kein Verkaufsgespräch.

13+ Jahre Erfahrung

im E-Commerce

40+ Projekte

mit messbaren Ergebnissen

Plattformneutral

zertifiziert für Headless Commerce

DACH-Experten

mit tiefem Marktverständnis
Die Shopware Website auf einem Macbook
Replatforming

Was ist Replatforming, und welcher Weg passt?

Replatforming ist der vollständige Wechsel der Shop-Plattform:
Das bestehende System wird ersetzt, samt Datenmodell, Backend, Schnittstellen und Frontend.
Das ist mehr als ein Relaunch und mehr als eine einzelne Migration. Genau deshalb ist die Entscheidung so folgenschwer. Die Begriffe werden im Markt oft verwechselt:

Veranschaulichung für Professionelle Beratung & Analysen

Onlineshop-Relaunch: neues Design und neue Inhalte, das System bleibt bestehen

Migration: Umzug von Daten oder einzelnen Teilen in ein anderes System

Replatforming: das gesamte Fundament wird ausgetauscht

Kosten und Risiko steigen von Relaunch zu Replatforming deutlich

Die Frage ist selten ob, sondern wie weit ihr gehen müsst, und dafür gibt es drei Wege

Icon für digitale Transformation

Weg A:
Kompletter Systemwechsel

Neues Shopsystem, alles neu aufgesetzt. Nötig, wenn das Backend am Limit ist, das Datenmodell blockiert oder Support und Sicherheit auslaufen. Hoher Aufwand, hohes Risiko, Ergebnis in Monaten.

Icon für E-Commerce-Beratung

Weg B:
Nur das Frontend erneuern

Der Kern bleibt, ein entkoppeltes Frontend wird vorgeschaltet. Passt, wenn die Probleme vor allem bei Performance, Mobile und Time-to-Market liegen. Mittlerer Aufwand, planbares Risiko, live in Wochen bis wenigen Monaten.

Icon für UX-Consulting

Weg C:
Bleiben und gezielt optimieren

Das System bleibt, gezielte Eingriffe an Performance und Prozessen. Der günstigste Weg, wenn das Fundament trägt und nur einzelne Stellen klemmen. Geringer Aufwand, geringes Risiko.

Warnsignale

Die Warnsignale für einen echten Systemwechsel

Ein komplettes Replatforming lohnt sich, wenn mehrere dieser Punkte zusammenkommen. Ein einzelnes Signal reicht selten, mehrere zusammen schon:

Veranschaulichung für unsere Leistungen Digital-Commerce Entwicklung & -Design

Mobile-Performance am Boden: Ladezeiten kosten Umsatz, Core Web Vitals dauerhaft im roten Bereich

Überladene Produktseiten und träge Suche bei wachsendem Sortiment

Lange Time-to-Market: jede Kampagne und jede neue Funktion braucht Wochen

B2B-Grenzen des Altsystems: Preislisten, Freigaben, Kundenhierarchien oder ERP lassen sich nicht mehr abbilden

Support- oder Security-Ende: das System läuft auf einer Version ohne Zukunft, etwa Shopware 5 oder SAP Commerce

Diagnose

Diagnose: Frontend-Schuld oder echte Systemgrenze?

Bevor ihr investiert, klärt die Ursache. Überwiegt die linke Seite, reicht oft der Frontend-Weg. Häufen sich die Punkte rechts, ist ein echter Systemwechsel gerechtfertigt.

Deutet auf Frontend-Schuld

Langsame Mobile-Seiten und schlechte Core Web Vitals. Kampagnen und Landingpages, die zu lang dauern.
Wenn eure Probleme vor allem hier liegen, sitzt die Ursache meist im Frontend, nicht im System.

Deutet auf echte Systemgrenze

Produktdaten und Katalog schwer pflegbar. ERP-, PIM- oder Preislisten-Logik am Limit. Fehlende Sicherheits-Updates auf einer auslaufenden Version. Ein Checkout, der sich technisch nicht mehr erweitern lässt.
Häufen sich diese Punkte, ist das System selbst die Grenze.

Das Frontend bei einem Replatforming

Was ein modernes Frontend leisten muss

Wenn ihr beim Replatforming das Frontend erneuert, sollte es mehr können als gut aussehen.
Worauf es ankommt, damit aus dem Wechsel Umsatz wird:

Time-to-Market ohne Dev-Backlog

Kampagnen, Landingpages und Inhalte spielt euer Team selbst aus, ohne auf den nächsten Entwickler-Sprint zu warten. Neue Aktionen stehen in Tagen statt Wochen, das Marketing wird handlungsfähig.

Multi-Brand über ein Design-Token-System

Mehrere Marken über ein Frontend, jede mit eigenem Auftritt. Über ein Design-Token-System auf atomarer Ebene sind Farben, Typografie, Abstände und selbst einzelne Formularfelder zentral definiert und pro Marke austauschbar. So steuert ihr alle Forms, Fields und Elemente je Brand aus, konsistent auf jedem Device, aus einer gepflegten Codebasis.

Performance als Umsatzhebel

Schnelle Seiten und gute Core Web Vitals sind kein Technikthema, sondern wirken direkt auf Conversion und Umsatz, besonders auf dem Smartphone. Wir verankern eine messbare Ausgangsbasis, damit Optimierung planbar wird statt Ratespiel.

Personalisierung und Content im Frontend

Inhalte, Aktionen und personalisierte Ausspielung steuert ihr dort, wo der Kunde sie sieht, unabhängig vom Backend. So testet ihr schneller und reagiert auf das, was im Shop wirklich passiert.

Migration & SEO

Migration ohne SEO-Verlust

Der Punkt, an dem die meisten Replatformings still bluten, sind die Rankings. Wer die alte URL-Struktur nicht sauber überführt, verliert Sichtbarkeit, die über Jahre aufgebaut wurde. So machen wir es:

Icon für Infrastruktur-Beratung

Vollständiges Redirect-Mapping

Jede alte URL bekommt per 301 ihr korrektes neues Ziel. Keine Sammel-Weiterleitung auf die Startseite, keine Ketten über mehrere Hops.

Icon für Datenarchitektur

Struktur erhalten

Rankende Seiten behalten ihre Entsprechung. Wo Inhalte zusammengelegt werden, führt der Redirect auf die neue, stärkere Seite.

Kontrolle nach dem Go-live

Indexierung, Weiterleitungen und Rankings werden nach dem Wechsel überwacht, nicht dem Zufall überlassen. So startet der neue Shop auf dem alten Trafficniveau statt bei null.

Kosten

Kosten und Dauer: der realistische Rahmen

Pauschalpreise wären unseriös, weil der Aufwand stark vom Weg abhängt. Als grobe Orientierung aus der Praxis:

Icon für Infrastruktur-Beratung

Frontend-Erneuerung (Weg B)

Wochen bis wenige Monate. Grobe Orientierung: mittlerer fünfstelliger Bereich.

Icon für Datenarchitektur

Kompletter Systemwechsel (Weg A)

Mehrere Monate. Grobe Orientierung: mittlerer bis hoher fünfstelliger Bereich, projektabhängig auch darüber.

Was den Preis treibt

Datenmenge und Katalogkomplexität, Zahl der Schnittstellen (ERP, PIM, Payment), Tiefe der B2B-Logik und der Zustand der Altdaten.

Warum datrycs?

Was uns von anderen Agenturen unterscheidet

Zertifizierung, Erfahrung, DACH-Fokus, das steht auf vielen Agentur-Websites.
Was ihr bei datrycs bekommt:

Händler-DNA statt Agenturbrille

Wir haben mit Lampenwelt.de selbst einen der größten Leuchten- und Home-Onlineshops im deutschsprachigen Raum aufgebaut und dabei ein Replatforming von der Eigenentwicklung auf Magento aus der Betreiberperspektive durchlebt. Deshalb wissen wir, was ein Systemwechsel für Umsatz, Prozesse und Team bedeutet, nicht nur für den Projektplan.
Deshalb wissen wir, wie sich E-Commerce anfühlt, wenn nicht nur ein Projektplan daran hängt, sondern Umsatz, Prozesse, Margen und Wachstum.

Leistungen zum Festpreis

Ein Frontend-Projekt sollte nicht zur offenen Rechnung werden. Wir definieren gemeinsam, was wirklich gebraucht wird, kalkulieren sauber und liefern zum vereinbarten Festpreis. So wisst ihr zum Projektstart, dass Budget und Scope ohne Überraschungen stehen.

Strategie & Umsetzung aus einer Hand

Bei uns gibt es kein Ping-Pong zwischen Beratung, Konzeption und Entwicklung. Wir denken mit, stellen unbequeme Fragen und setzen selbst um. Das spart Reibung und sorgt dafür, dass Entscheidungen nicht nur gut klingen, sondern auch technisch funktionieren.

Neutrale Systemwahl statt Vendor-Pitch

Wir empfehlen das System, das zu eurem Geschäftsmodell passt, Shopware, Shopify oder Composable, auch wenn die ehrliche Antwort „kein Wechsel nötig“ lautet. Kein Anbieter zahlt uns fürs Empfehlen. Ihr bekommt die Entscheidung, die für euch rechnet.

Was Kunden über die Zusammenarbeit mit datrycs sagen:

„Die Zusammenarbeit mit datrycs basierend auf ihren Erfahrungen aus der Praxis hat uns extrem geholfen, unsere Systemlandschaft zu modernisieren.“

Foto von Fabian Hagen, CTO & Co-Founder der FAAREN Group
Fabian Hagen
CTO & Co-Founder der FAAREN Group

„Die Zusammenarbeit mit datrycs war einfach hervorragend. Ihr fundiertes Wissen und ihr fokussierter Ansatz führten nicht nur zu hervorragenden Ergebnissen, sondern sorgten auch dafür, dass alles pünktlich geliefert wurde. Mit datrycs an unserer Seite konnten wir nicht nur auf Fachwissen, sondern auch auf eine zuverlässige Partnerschaft zählen.“

Foto von Tanja Wilberg, Leiterin E-Commerce der Ikarus Design Handel GmbH
Tanja Wilberg
Leiter E-Commerce der Ikarus Design Handel GmbH

„datrycs hat uns mit Fachwissen und Best-Practice-Erkenntnissen bei der Transformation unserer E-Commerce-Infrastrukturen geholfen.“

Foto von Michael Örning, Direktor Marketing und E-Commerce bei doppler & Knirps
Michael Örning
Direktor Marketing und E-Commerce bei doppler & Knirps

„datrycs zeichnet sich durch fundiertes Fachwissen und eine Technologie aus, die die Marktstandards bei weitem übertrifft und den E-Commerce-Ansatz in eine Erfolgsgeschichte verwandelt.“

Bild von Adrian Runte, eXcio ATU | CEO und Gründer von dataspine
Adrian Runte
eXcio ATU | CEO und Gründer von dataspine
Arbeitsweise

So läuft ein Replatforming mit datrycs ab

Kein Projektstart ohne klares Bild.
Kein Angebot ohne echtes Verständnis.
So sieht das in der Praxis aus:

01

Analyse & Systemcheck

Wir starten mit einem ehrlichen Blick auf eure Situation: Wo klemmt es wirklich, liegt das Problem im System oder im Frontend, und welche Ziele stehen hinter dem Wechsel? Ergebnis ist eine klare Einschätzung, ob und was gewechselt werden sollte.

02

Systementscheidung & Festpreis

Kein Foliensatz, sondern ein konkreter Fahrplan: Wir empfehlen neutral das passende System und den passenden Weg, priorisieren eure Anforderungen und sagen ehrlich, was sinnvoll ist. Danach bekommt ihr ein transparentes Festpreis-Angebot.

03

Migration & Umsetzung

Wir setzen den neuen Shop oder das entkoppelte Frontend um und migrieren Daten in der richtigen Reihenfolge und geprüft. Regelmäßige Updates, kurze Feedbackzyklen, kein Blackbox-Projekt.

04

Go-live ohne SEO-Verlust & Betrieb

Die Umschaltung läuft mit vollständigem 301-Redirect-Mapping, damit ihr keine Rankings verliert. Nach dem Go-live bleiben wir an eurer Seite: Monitoring, Feintuning und strukturierte Weiterentwicklung. Denn es zählt nicht der Launch, sondern was danach passiert.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Replatforming

01

Was kostet ein Replatforming?

Das hängt vom Weg ab. Eine reine Frontend-Erneuerung liegt meist im mittleren fünfstelligen Bereich, ein kompletter Systemwechsel darüber. Entscheidend sind Datenmenge, Schnittstellen und die Tiefe eurer B2B-Logik. Ein transparentes Festpreis-Angebot bekommt ihr vor dem Start.

02

Wie lange dauert ein Replatforming?

Eine Frontend-Erneuerung ist in Wochen bis wenigen Monaten machbar. Ein kompletter Systemwechsel dauert mehrere Monate, abhängig von Katalog, Schnittstellen und Altdaten.

03

Verliere ich meine Google-Rankings?

Nicht, wenn die Migration sauber gemacht wird. Der Schlüssel ist ein vollständiges 301-Redirect-Mapping und das Erhalten der Seitenstruktur. Ohne das verliert ihr Sichtbarkeit, mit dem startet der neue Shop auf dem alten Niveau.

04

Muss ich das ganze System wechseln oder reicht das Frontend?

Oft reicht das Frontend. Wenn eure Probleme vor allem Performance, Mobile und Time-to-Market betreffen, sitzt die Ursache meist im Frontend, nicht im Kern. Dann erneuert ihr nur das Frontend und lasst das bewährte System stehen.

05

Welches Shopsystem passt für B2B?

Kommt auf euer Geschäftsmodell an. Shopware ist stark bei tiefer B2B-Logik und ERP-Nähe, Shopify bei Tempo und geringem Betriebsaufwand. Die neutrale Einordnung ist Teil unserer Beratung.

06

Woran erkenne ich, ob mein Shop ein Replatforming braucht?

An mehreren Warnsignalen zusammen: langsame Mobile-Seiten, überladene Produktseiten, träge Suche, lange Time-to-Market, B2B-Grenzen des Altsystems oder ein auslaufendes Support-Ende. Ein einzelnes Signal reicht selten, mehrere zusammen schon.